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Von unten nach oben

Von Tätowierkünstlern weiß man, dass sie mit der Verzierung ganzer Arme lieber unten am Handgelenk als oben an der Schulter beginnen. Was wir in der id-Werkstatt insofern gut verstehen können, als wir in Hotels idealerweise unten am Empfang, an der Bar sowie im Speisesaal ansetzen, ehe wir uns den Zimmern zuwenden. So haben wir es auch im Hotel Lokomotive halten dürfen, wo nach dem Erdgeschoß die Gästeräume dran waren.

Wie Reisen anno dazumal

Da wir es wie die Tätowierer mögen, gestalterisch eine Linie durchzuziehen, haben wir in den ersten Zimmern, die uns zur Komplettüberarbeitung anvertraut waren, mit Einrichtungsmotiven von unten gespielt: Messingbügeln und Lederriemen, die an klassische Koffer und das Reisen in der gemütlichen und guten alten Zeit erinnern. Die Gäste sind davon so begeistert wie man es im Hotel ist: Fortsetzung in den restlichen Zimmern folgt.

Hotelzimmer im Hotel Lokomotive Linz mit braunem Boxspringbett, weißer Bettwäsche, goldenem Blattmotiv an der Wand, rundem Deckenlichtring, senfgelben Sesseln am Fenster und gemustertem Teppich.
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