Die Fiegner und die Fieger
In der Tiroler Mundart hat es das Ü traditionell schwer. Weshalb sich die Menschen aus Fügen als Fiegner bezeichnen, während das ortskernbildende Schloss ihrer engsten Heimat auf das Adelsgeschlecht der Fieger zurückgeht. Das sich wohl nie träumen lassen hätte, dass sich einmal ausgerechnet ihre Untertanen per Ankauf durch die Kommune ihres Prachtbaus bemächtigen würden – um darin Kunst, Kultur und Kulinarik hochleben zu lassen.
Der Dorflebensmittelpunkt
Unter dem Schloss wird geparkt, darin werden Bibliotheksbücher ausgegeben und Bühnendarbietungen beklatscht. Vor allem aber wird in der kraftvoll feminin gestalteten Fiegnerin gefeiert, gelacht, geplaudert und genossen: Im großen Märchensaal und im kleineren Café, in dem die Grenzen zwischen den Küchenkulturen offen stehen – und Tiroler Antipasti, Mezze, Shakshuka oder handgemachte Pasta nebeneinander auf den Tisch kommen.

















